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Baisse

Länger anhaltender, starker Kursrückgang an der Börse (wird auch als Bear Market bezeichnet). (siehe auch Hausse)

Bandbreiten-Optionsschein

Optionsschein, bei dem der Besitzer für jeden Stichtag, zu dem sich der aktuelle Kurs des Basiswertes innerhalb einer bestimmten Bandbreite befindet, einen fest definierten Betrag erhält.

Barausgleich

Der Basiswert wird nicht effektiv an den Optionsscheininhaber geliefert, sondern er erhält die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem maßgeblichen Kurs für das Basisinstrument. Der Barausgleich ist für den Optionsscheininhaber wesentlich bequemer als die effektive Lieferung, da er nicht den Kaufpreis für die vereinbarte Menge des Basiswertes zu entrichten braucht (Call) bzw. die vom Optionsscheinverkäufer zu liefernde Menge des Basiswertes nicht übernehmen muß (Put).

Basispreis

siehe Ausübungspreis

Basiswert

Finanzinstrument, auf das sich der Optionsschein bezieht (Underlying). Das können zum Beispiel Wechselkursrelationen (Währungen), Indizes, Aktien oder Anleihen sein.

Bear Market

siehe Baisse

Belegschaftsaktie

Viele Aktiengesellschaften in Deutschland verkaufen eigene Anteile zu einem deutlich günstigeren Preis an Ihre Mitarbeiter als an die Börse. Diese Maßnahme bindet das Personal an die Firma und motiviert zu besseren Leistungen. In Deutschland gibt es mehr als eine Million Belegschaftsaktionäre.

Benchmarkportfolio

Das Benchmarkportfolio ist das Vergleichsportfolio, mit dem die Performance eines individuell zusammengestellten Portfolios verglichen wird. Häufig werden hierfür Aktien- oder Rentenindizes herangezogen. (siehe auch Aktienindex)

Beta

'Der Beta-Faktor gibt die prozentuale Veränderung eines Wertpapiers oder eines Portfolios in bezug auf das ein Marktportfolio, also auf Realisationen des systematischen Risikos, an. Ein ''ß von 1,2'' bedeutet beispielsweise, daß das betrachtete Wertpapier um 1,2% steigt, wenn der Marktindex um 1% steigt. Mathematisch ist der ß-Faktor der Wert aus der Kovarianz des Wertpapiers mit dem (Markt)portfolio dividiert durch die Varianz des (Markt)portfolios. Da die ß-Faktoren in der Regel mit Hilfe vergangener Daten ermittelt werden, kann die tatsächliche relative Veränderung des Wertpapiers zum Marktportfolio vom berechneten historischen ß-Faktor abweichen.'

Bezugspreis

siehe Ausübungspreis

Bezugsrecht

Wenn eine AG ihr Kapital erhöht, gibt sie neue Aktien aus. Die bisherigen Aktionäre erhalten dafür ein Bezugsrecht. Das können Sie ausüben oder verkaufen.

Bezugsverhältnis

Menge des Basiswertes, auf die sich ein Optionsschein bezieht. Das Bezugsverhältnis ist je nach Basiswert unterschiedlich. Optionsscheine auf den US-Dollar beziehen sich meist auf US$ 100. DAX-Optionsscheine kontrollieren hingegen lediglich 1/100 DAX.

Bid

siehe Geldkurs

Black Scholes Modell

Eines der bekanntesten mathematischen Rechenmodelle zur Ermittlung des Optionsscheinpreises.

Blue Chip

Angelsächsischer Begriff für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer besonders hohen Börsenkapitalisierung und einem dementsprechenden Marktgewicht.

Bonds

Angelsächsischer Begriff für festverzinsliche Wertpapiere bzw. Schuldverschreibungen.

Bonus

Zusätzliche Ausschüttung der AG an die Aktionäre neben der regulären Dividende. Grund für einen Bonus kann etwa ein Firmenjubiläum oder ein einmaliger Sondergewinn des Unternehmens sein.

Börse

Die Börse ist der Handelsplatz für vertretbare Güter. Je nach Handelsobjekt werden Wertpapierbörsen (Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren), Devisenbörsen (Handel mit Devisen) und Waren(termin)börsen unterschieden.

Börsencrash

Plötzlicher Börseneinbruch, der sich in drastischen Kursrückgängen auf breiter Front an den betroffenen Wertpapierbörsen ausdrückt und mit entsprechenden Verlusten der Anleger einhergeht. Aufgrund der hohen internationalen Kapitalmarktverflechtungen führt heutzutage ein Börsen-Crash an einer der bedeutenden Weltbörsen meist auch zu Börseneinbrüchen an anderen Weltbörsen (Dominoeffekt).

Börsenkapitalisierung

Börsenwert einer Aktiengesellschaft, d.h. Aktienkurs multipliziert Anzahl der emittierten Aktien.

Börsenplatz

Ort der Wertpapierbörse. Der wichtigste Börsenplatz ist New York Stock Exchange an der Wall Street. Danach folgen London und Tokio. In Deutschland gibt es acht Börsenplätze: Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin, München, Bremen, Hamburg, Hannover. Es gibt auch Börsenplätze, die nicht ortsgebunden sind und zwar die elektronischen Börsen wie etwa XETRA oder DTB (Deutsche Terminbörse), da hier prinzipiell von jedem Ort der Welt über Terminals gehandelt werden kann.

Börsensegmente

siehe Aktienmarkt, Amtlicher Handel, Geregelter Markt und Freiverkehr

BOSS

Das Börsen-Order-Service-System BOSS dient der elektronischen Unterstützung des Parketthandels. Mit Hilfe von BOSS lassen sich Börsenaufträge elektronisch sammeln und bearbeiten.

Branchen-Index

Der Branchen-Index ist eine Kennzahl, die den Wertverlauf eines in einem bestimmten Wirtschaftszweig (zum Beispiel Bau, Elektro usw.) investierten Aktienportfolios widerspiegelt. (siehe auch Aktienindex, Branchenanalyse)

Branchenanalyse

Bei der Branchenanalyse findet eine Begutachtung der wirtschaftlichen Perspektive einer bestimmten Unternehmenssparte bzw. einer Wirtschaftsbranche statt. Eine übliche Brancheneinteilung der deutschen Aktien ist: Automobile, Bau, Chemie, Beteiligungen, Elektroindustrie, Brauereien, Hypothekenbanken, Kreditbanken, Verkehr, Maschinenbau, Papierindustrie, Versorger, Eisen- und Stahlindustrie, Textilindustrie, Versicherungen, Konsum. Wichtige Elemente der Branchenanalyse sind die Bestimmung der Stabilität der Branche, ihre Stellung im Konjunkturzyklus, Konkurrenzdruck, Abhängigkeit von anderen Ländern, technologische und strukturelle Veränderungen. Wichtige Indikatoren für die Konjunktur und Brancheneinschätzung sind die makroökonomischen Größen Auftragseingänge, Geschäfts- und Konsumklimaindex.

Break Even

siehe Gewinnschwelle

Briefkurs

Preis, zu dem der Emittent oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu verkaufen.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist definiert als der Geldwert aller volkswirtschaftlichen Endprodukte (Waren und Dienstleistungen), die in einem Land in einem Zeitraum (zum Beispiel einem Jahr) hergestellt worden sind (Inlandskonzept). Das Bruttoinlandsprodukt entsteht durch die Leistungen der verschiedenen Wirtschaftsbranchen und teilt sich auf der Verwendungsseite auf die Teilaggregate privater Konsum, Staatskonsum, private und staatliche Investitionen sowie Außenbeitrag (= Exporte - Importe) auf. Es dient als Meßgröße für die wirtschaftliche Gesamtleistung eines Landes. Das ebenfalls als Kenngröße für die gesamtwirtschaftliche Leistung häufig herangezogene Bruttosozialprodukt (BSP) ist dem Bruttoinlandsprodukt sehr ähnlich, erfaßt jedoch nicht das Inlandsprodukt sondern das Inländerprodukt, d.h. die Einkommen der Inländer im In- und Ausland.

Bruttosozialprodukt

siehe Bruttoinlandsprodukt

Bull Market

siehe Hausse

 

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