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Gamma

'Das Gamma mißt die Veränderung des Deltas in Abhängigkeit von Veränderungen des Kurses des Basiswertes um eine Einheit. Mathematisch gesehen ist Gamma die zweite Ableitung des Optionsscheinkurses in Abhängigkeit von Preisveränderungen beim Basiswert. Das Gamma weist den höchsten Wert auf, wenn der Ausübungspreis ''am Geld'' ist.'

Gearing

siehe Elastizität

Geldkurs

Preis, zu dem der Emittent oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu kaufen.

Geldmarkt

'Am Geldmarkt findet der Handel mit Zentralbankgeld und mit Geldmarktpapieren statt. Ein wesentlicher Bereich ist dabei die kurzfristige Kreditvergabe der Banken untereinander. Für die im allgemeinen kurzfristigen Kredite auf dem Geldmarkt werden Geldmarktzinsen berechnet, so zum Beispiel für Kredite mit einer Laufzeit von einem Tag der Tagesgeldsatz oder für Kredite mit dreimonatiger Laufzeit der Dreimonatszinssatz. Die übliche zeitliche Grenzziehung zwischen ''Geld-'' und ''Kapitalmarkt'' ist ein Jahr, so daß Geschäfte mit verbrieften oder unverbrieften Finanztiteln mit einer Restlaufzeit von maximal einem Jahr dem Geldmarkt, entsprechende Geschäfte mit Restlaufzeiten von über einem Jahr dem Kapitalmarkt zugerechnet werden.'

Geldmarktfonds

Risikoarme Investmentfonds, die ihre Mittel in kurzfristige Geldmarktwerte (Restlaufzeit weniger als ein Jahr) anlegen. Aufgrund der kurzen Restlaufzeiten unterliegen Geldmarktfonds so gut wie keinem Kursrisiko. Sie dienen als Instrument für die kurzfristige Geldanlage, zum Parken von Geldern oder als Alternative zu Termingeldeinlagen.

Geldmengenziel

Die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank verkündet jeweils für das Folgejahr ein Geldmengenziel bzw. einen Zielkorridor für das gewünschte Wachstum der Geldmenge M3. Dieses Ziel orientiert sich im wesentlichen am Wachstum des Produktionspotentials, an der trendmäßigen Veränderung der Geldumlaufgeschwindigkeit sowie einem mittelfristig tolerierbaren Preisanstieg. Theoretischer Hintergrund ist die Vorstellung, daß eine übermäßige Geldmengenausweitung längerfristig zu einem unerwünschten Preisniveauanstieg führt. Mit Bekanntgabe und der Einhaltung des Geldmengenziels versucht die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank ihre Politik für die Wirtschaftsakteure transparent zu machen und von der monetären Seite die Voraussetzungen für Preisniveaustabilität zu schaffen.

Gemischte Fonds

Gemischte Fonds legen ihre Mittel sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren an. Ihr Risikograd ist daher zwischen dem von Aktien- und Rentenfonds anzusiedeln.

Genußschein

Mischform zwischen Aktie und festverzinslichem Wertpapier. Besitzer dieser Scheine haben, anders als Stammaktionäre, kein Stimmrecht. Dafür gibt es in der Regel einen höheren gesicherten Ertrag als bei Aktien in Form von Genußscheinausschüttung.

Geregelter Markt

'Eine Form des nichtamtlichen Handels in Werten, die am Börsenplatz zur nichtamtlichen Notierung zugelassen sind. Für die Zulassung zum geregelten Markt werden geringere Anforderungen an den Emittenten als für die Zulassung für den amtlichen Handel gestellt

Gewinn je Aktie

Wesentlicher Bewertungsfaktor im Rahmen der fundamentalen Aktienanalyse. Der Gewinn je Aktie wird errechnet, indem der Gesamtgewinn des Unternehmens durch die Anzahl der Aktien geteilt wird.

Gewinnmitnahmen

Verkäufe von Wertpapieren, die zuvor gestiegen sind, zum Beispiel mitten in einem Aufwärtstrend. Gewinnmitnahmen werden oft als Erklärung angegeben, wenn Wertpapiere ohne ersichtlichen Grund im Kurs leicht zurückgehen.

Gewinnschwelle

Preis, den der Basiswert mindestens erreichen muß, damit der Optionsscheinkäufer keinen Verlust erleidet. Bezogen auf den Verfallstermin eines Optionsscheines entspricht die Gewinnschwelle beim Call dem Ausübungspreis zuzüglich dem Optionsscheinpreis. Im Falle eines Puts wird vom Ausübungspreis der Preis des Optionsscheines abgezogen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft.

Girosammelverwahrung

Die preiswerteste, sicherste und einfachste Art, Aktien aufbewahren zu lassen. Die Wertpapiere werden zentral bei einer Wertpapiersammelbank deponiert. Ein Wertpapier-Sammelverwahrsystem in Luxemburg heißt Cedel.

Gleitender Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt wird als arithmetisches Mittel aus einer bestimmten Anzahl von Kurswerten der Vergangenheit berechnet. Häufig werden gleitende Durchschnitte über 200 Tage für Langfristcharts und 90 Tage für Kurzfristcharts verwendet. Der gleitende Durchschnitt wird herangezogen, um zwischen zufälligen Schwankungen und anhaltenden Trends unterscheiden zu können.

 

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